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Klangschönheit höchster Güte

Ein ungewöhnlich sonniger und warmer November-Sonntag verlockte eher zu einem Spaziergang als zu einem Konzertbesuch in der Pfarrkirche St. Michael. Wer sich dennoch für die gemeinsam von den Vokalensembles „Sonus Vocalis“ und „QuintenZirkel“ präsentierte Reise durch „geistliche Motetten aus fünf Jahrhunderten“ entschied, wurde reich belohnt. Er erlebte eine kontemplative Stunde, ein Fest der Stimmen, das mitten ins Herz des christlichen Glaubens zielte.


Unter dem Leitgedanken „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ erwiesen sich die Mitglieder beider Ensembles als Meister der Stimmbänder. Das glänzend disponierte Vokalensemble „QuintenZirkel“ widmete sich zunächst Werken aus dem 16. Jahrhundert.

Obwohl die Texte der Vorträge - „Sicut cervus“ („Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“) von Giovanni P. da Palestrina, „Exsultate justi“ (Freut euch im Herrn, ihr Gerechten) von Ludovico Viadana und „Domine, non sum dignus“ („Herr, ich bin nicht würdig“) sowie „O sacrum convivium“ („O heiliges Gastmahl“) von Tomàs Luis de Victoria - den wenigsten Besuchern verständlich waren, ließ deren feierliche Intonation vieles vom Gehalt erahnen. Die Interpretationen des „Ave Maria“ als gregorianischer Choral sowie in Versionen aus dem 15. und 19. Jahrhundert entfalteten Klangschönheit höchster Güte.

Auch die vier Damen des Gesangsquartetts „Sonus Vocalis“ bestachen durch herausragende und harmonierende Stimmen sowie Innigkeit des Vortrags. „Dank sagen wir alle“, „Der Herr ist mein Hirt“ („The lord is my shepard“), aber auch „O bone Jesu“, „Hebe deine Augen auf“ und „Laudi alla vergine Maria“ („Lobgesänge zur Jungfrau Maria“) wirkten wie beschwörende Gebete.

Stimmliche Vitalität, klangliche Homogenität und gestochen klares Artikulationsvermögen bewiesen die beiden Ensembles im harmonischen Zusammenwirken. Die zeitgenössische Komposition „Were you there?“ von Mia Marakoff sowie „Richte mich Gott“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und „Os justi“ von Anton Bruckner sowie das „Ave Maris stella“ von Edward Grieg hinterließen bei den Zuhörern den unvergesslichen Eindruck von lyrischer Schönheit und Zeitlosigkeit.

Geradezu hinreißend wirkte Mendelssohn-Bartholdys „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ und Johann Sebastian Bachs „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“. Nach Momenten des Innehaltens brachte das Publikum seine Begeisterung mit einem der Würde des Kirchenraumes angepassten Applaus zum Ausdruck.

(Augsburger Allgemeine, 17.11.2010)

 

 

 

 

Streifzug durch mehrere Musikepochen

Ensemble QuintenZirkel begeistert im Thierhauptener Kapitelsaal

 

Einen kurzweiligen musikalischen Abend präsentierte der Bezirk Schwaben seinen zahlreichen Zuhörern, die der Einladung in den Kapitelsaal des Klosters Thierhaupten folgten. Unter dem Motto „So schön wie heut“ nahmen die vier Sänger vom Vokalensemble QuintenZirkel ihr Publikum mit auf eine Klangreise, bei der bekannte, aber auch seltener gehörte A-capella-Highlights aus verschiedenen Jahrhunderten erklangen.

 

Im ersten Teil des Konzerts wurden Madrigale in verschiedenen n Dowland. Aufgrund ihrer stimmlichen Ausbildung - das 2001 gegründete Vokalensemble hat seine gesanglichen Wurzeln bei den Augsburger Domsingknaben - waren die vier jungen Männer in jeder Phase dieses klassischen Konzertteils in der Lage, die historisch authentische Musik vorzüglich zu interpretieren.

 

Nach der Pause hatten die Sänger ihre dunklen Anzüge gegen bunte Hemden eingetauscht, und entsprechend ungezwungener wurde auch das Programm: Da kamen unvergessene Melodien der Comedian Harmonists aus vollem Herzen zur Aufführung, genauso wie ein verswingtes Bach-Menuett, Friedrich Silchers umgedichtete „Mathematische Loreley“ oder Mendelssohns Vertonung des Heine-Gedichts „Wasserfahrt“. Hier bewiesen die jungen Vokalinterpreten, dass sie sich neben der klassischen Musik auch im Metier der anspruchsvollen Unterhaltungsmusik sicher bewegen können. Dabei beeindruckte jeder der vier durch absolute tonale Sicherheit bis in die höchsten und tiefsten Tonlagen, aber auch durch ausgewogene Geschlossenheit und harmonische Reinheit. Das Publikum honorierte die Leistung des Ensembles mit lange anhaltendem Beifall und wurde mit zwei Zugaben belohnt.

(Augsburger Allgemeine, 19.06.2010)

 

 

Musikalische Botschafter

 

Vokalensemble QuintenZirkel begeistert im Norden

Augsburg – Auf seiner jüngsten Konzertreise durch Schleswig-Holstein begeisterte das Vokalensemble QuintenZirkel – vier ehemalige Domsingknaben – seine zahlreichen Zuhörer mit geistlicher Vokalmusik eines Jahrtausends.

 

Den Auftakt der Reise bildete Mitte August ein Konzert in Kiel. Die Gemeinde St. Heinrich hatte die Sänge anlässlich ihrer Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Kirche zur Gestaltung eines Jubiläumskonzerts eingeladen. Es folgten weitere Auftritte in Eckernförde, Husum Lübeck-Travemünde, Rendsburg und Flensburg.

Besondere Höhepunkte bildeten die beiden Konzerte im Dom zu Schleswig und in der bis auf den letzten Platzt gefüllten Kapelle des Schlosses zu Glücksburg, in der das Ensemble neben Gregorianischen Chorälen und geistlichen Werken auch einen Querschnitt aus der weltlichen Unterhaltungsmusik darbot.

Die zahlreich zu den Konzerten erschienene Zuhörerschar spendete lange anhaltenden Beifall und forderte stets mehrere Zugaben. Auch die örtliche Presse lobte in ihren Rezensionen das Auftreten des QuintenZirkels, der mit seinem „perfekt aufeinander abgestimmten Gesang“ immer wieder „heilige Atmosphäre in den Kirchen verbreitete“. Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 14. August lobte das Quartett als würdigen musikalischen Botschafter seiner Heimatstadt Augsburg im „hohen Norden Deutschlands“: „Das Konzert wurde durch den fein aufeinander abgestimmten Gesang der vier zum gesungenen Gottesdienst“, den hier waren „wie selten Frömmigkeit, Glaube und Können miteinender vereint“.

(Katholische SonntagsZeitung 5.09.2009)

 

 

 

Vier Stimmen zum Lobe der Maria

 

CD-Neuheit Vokales vom „QuintenZirkel“

Es gibt viele Vokalensembles, die, ob nun vier-, fünf- oder sechsstimmig, gekonnt den Ton der „Comedian Harmonists“ treffen. Dünner wird die Reihe der A-cappella-Gruppierungen, wo es um die Pflege des geistlichen Repertoires geht – und vollends, wenn Polyfones aus dem 15. und 16. Jahrhundert vorgetragen sein will. Gerade hier setzt ein Augsburger Vokalensemble, der „QuintenZirkel“, seinen Schwerpunkt. Doch sind die vier Sänger (ursprünglich waren es fünf) beileibe kein auf altklassische Vokalkunst fixiertes Spezialistenensemble, sondern widmen sich einem breiten Spektrum zwischen Gregorianischem Choral und Moderne.

Dieses breite Repertoire spiegelt auch die neue CD des „Quintenzirkels“. Wie der Titel „Regina coeli“ besagt, ist sie thematisch dem Marienlob gewidmet und enthält Vertonungen des „Regina coeli“ ebenso wie des „Salve Regina“, „Ave Maria“ und „Magnificat“. Im Zentrum der CD steht die „Missa Regina coeli“ von Jacobus de Kerle, einem Komponisten, der nicht nur beim Tridentinischen Konzil eine wichtige Tolle spielte, sondern um 1570 auch am Dom zu Augsburg wirkte. Mit Arnold von Brucks „Ave Maria“ enthält die CD des „QuintenZirkels“ noch Musik eines flämischen Komponisten mit Augsburger Bezug.

Die in der Kirche Maria Immaculata im südlich von Donauwörth gelegenen Asbach-Bäumenheim aufgenommene CD bildet die Sänger – allesamt ehemalige Augsburg Domsingknaben – sehr präsent ab, sodass man infolge des kirchentypischen Halls oft gar nicht den Eindruck hat, dass hier lediglich vier Stimmen sich erheben. Durch die Stimmlagen der Sänger (Altus, Tenor, Bariton, Bass) klingt das Ensemble relativ grundtönig, was durch die Zurückhaltung der tiefen Stimmen jedoch gut abgefedert ist. Ob nun Gregorianik, Renaissance oder 19. Jahrhundert, der „QuintenZirkel“ nähert sich sämtlichen Werken mit kultiviertem Zugriff, wobei man sich die Polyfonie der Franko-Flamen noch eine Spur rhythmisch-akzentuierter vorstellen könnte. Eindrücklich gerade durch seine Verhaltenheit jedoch Franz Schuberts „Ave Maria“. Gelungen an der Produktion ist nicht zuletzt ihre Aufmachung, die vom stimmigen Umschlagsbild mitsamt Erläuterung (Altarbild der Georgskapelle in der Augsburger Ulrichsbasilika) über Kommentare zu den Werken bis hin zum Abdruck der Texte reicht.

(Augsburger Allgemeine vom 02.09.2009)

 

 

 

Homogen in aller Vielfalt

 

Kiel – Heilige Atmosphäre verbreiten die vier jungen Männer vom QuintenZirkel, als sie in der jetzt 100 Jahre alt gewordenen St.-Heinrich-Kirche an der Feldstraße, zuerst aus dem Hintergrund, dann vor dem Altar, eine umfangreiche Folge sakraler A-cappella-Musik intonierten. Das vor acht Jahren nach ihrem Abschied von den Augsburger Domsingknaben  gegründete, in gleichen oder unterschiedlichen  Stimmlagen bis hinauf zum Countertenor singende Quartett trat hier, unter der Leitung von Constantin Wolff, bereits zum fünften Mal auf.

Ihre geistlichen Vokalstücke umfassten einige gregorianischen Choräle wie das Salve Regina und Ave Maria, die hier spater von Franz Schubert oder dem Renaissance-Meister Arnold von Bruck, in neuer Zeit und Form auch von Zoltan Kodály, zur Vierstimmigkeit erweitert wurden. Zu den insgesamt 20 liturgischen Gesägen gehörten auch Palestrinas Sicut cervus, eine Motette des Slowenen Jacobus Gallus, ein Mess-Kyrie des Niederländers Jacobus de Kerle oder ein Psalm des Venezianers Gioseffo Zarlino: altklassische Meister, die das lateinische Wort mit kunstvoller, oft imitatorischer Komposition vereinbaren konnten – so, wie es das Tridentiner Konzil forderte. Auch Guiseppe Verdi zeigte sich hier völlig anders als der Opernkomponist. Der Spanier Cristóbal de Morales, ein Magnificat de Victorias sowie Beiträge von Aiblinger, Bruckner (Locus iste), Michael Haydn, Michael Haller oder des jetzt erst 37-jährigen Polen Piotr Janczak manifestierten eine Vielseitigkeit solch kirchlicher Gesänge, die von außerordentlicher stimmlicher Homogenität gestimmt waren. Die Schönheit des Vortrags dieses „Quintenzirkels“ sprach für sich selbst.

(Kieler Nachrichten 10. 08 2009)

 

 

 

Brillantes A-capella-Konzert in St. Nicolai

 

Vier erstklassige Männerstimmen des „Quinten-Zirkels“ aus Augsburg überzeugten beim Konzert in der St.-Nicolai-Kirche

Eckernförde – Gleich beim ersten Stück ahnte das Publikum am Sonnabend schon, dass die vier Stimmen des Vokalensembles „Quinten-Zirkel“ besondere Qualität liefern würden. Und die rund 50 Zuhörer wurden reich belohnt. Inmitten des gut gefüllten Mittelschiffesstellte das Ensemble quasi als Eingangsmusik aus dem Hintergrund ihren gregorianischen Choral „Respice Domine“ vor. Glasklar und in perfekter Abstimmung aufeinander zeigte sich bereits hier die Stimmgewalt der vier Sänger.

Constantin Wolff (Tenor und Altus), Markus Plischke (Tenor), Dominik Wolff (Bass) und Sebastian Fischer (Bass) entführten im Laufe des Konzertes mühelos in die verschienden Epochen geistlicher Vokalmusik aus einem Jahrtausend. Ob gregorianischer Choral, ob ein „Salve Regina“ von Franz Schubert, ob ein „Missa Regina coeli“ von Jacobus de Kerle oder das Abschlusslied „Sei still“ von Engelbert Humperdinck, das Publikum lauschte fast atemlos und konzentriert auf einen hervorragenden, perfekt aufeinander abgestimmten Gesang. Selbst mit dem Beifall wartete man geduldig bis zu jeder Pause, um dann stürmisch zu applaudieren.

Dass die verschiedenen geistlichen Stücke auf einem derart hohen Niveau vorgestellt werden konnten, liegt wohl nicht zuletzt an der soliden Gesangsausbildung der jungen Akteure. Die Sänger des vor rund acht Jahren gegründeten Vokalensemble „Quinten-Zirkel“ haben ihre musikalische Ausbildung bei den Augsburger Domsingknaben erhalten. Heute als tragender tiefer Bass hat etwa Sebastian Fischer als jüngstes Mitglied des Ensembles als junger Domsingknabe im Sopran unter anderem auch als Solist in Mozarts Zauberflöte mitgesungen. Der zweite Bass Dominik Wolff brachte es auf immerhin 20 Jahre Chorerfahrung bei den Domsingknaben. Eine der begeisterten Zuhörerinnen, Hannelore Düttmann aus Hamburg, erklärte nach dem Konzert, sie sei „in der Kirchenmusik zu Hause“ und ein großer Fan geistlicher Musik. Daher schätzte sie besonders die „beachtliche Leistung des Ensembles, die Schwierigkeit des A-capella-Gesangs brillant zu meistern“.

(Pressebericht Eckernförder Zeitung, 10.08.2009)

 

 

 

Passionskonzert mit musikalischen Kostbarkeiten

 

Vöhringen – Der Kirchenraum erfüllt von Musik, die mitten ins Herz des christlichen Glaubens hinein zielt. So lässt sich die Stimmung einer „geistlichen Vokalmusik“ beschreiben, die das Ensemble „QuintenZirkel“ in der Vöhringer Kirche St. Michael bot.

 

Angefangen bei Werken altklassischer Meister über die „Hebdomada Sancta“ (Karwoche) zur Romantik und Moderne bot das stimmgewaltige Quartett die passende Einstimmung auf die Karwoche.

Die hellen Strahlen der Frühlingssonne zauberten eine besondere Stimmung ins Gotteshaus, als Pfarrer Michael Menzinger die Kirchenbesucher zum Innehalten einlud und das Ensemble „QuintenZirkel“ die kontemplative Konzertstunde mit dem Gregorianischen Choral „Hosanna Filio David“ eröffnete. Bereits bei diesem dem Mittelalter nachempfundenen Gesang erwiesen sich die vier ehemaligen Augsburger Domsingknaben als Meister ihrer Stimmbänder.

Das glänzend disponierte Quartett […] widmete sich zunächst Werken altklassischer Meister von Giovanni P. da Palestrina, Gioseffo Zarlino, William Byrd und Johann IV., dem König von Portugal.

Obwohl die lateinischen Texte – „Sicut cervus“, „O Domine Jesu Christe“, „Parce mihi, Domine“, „Ave verum corpus“ und „Crux fidelis“ – den wenigsten Besucher verständlich waren, ließ deren feierliche Intonation vieles vom Gehalt erahnen. Besonders die unter dem Oberbegriff „Hebdomada Sancta“ (Karwoche) zusammengefassten Werke ließen durch die Innigkeit ihres Vortrags viel vom Liedtext und somit dem Leiden Christi nachvollziehen. Zum Abschluss brachte „QuintenZirkel“ Werke aus der Romantik und Modernen zum Klingen. In Vorträgen wie „Beati mortui“ von Mendelssohn-Bartholdy oder dem „Ave verum corpus“ von Michael Haller kristallisierte sich die Stärke dieser homogenen Gruppe heraus: die enorme Musikalität und das gestochen klare Artikulationsvermögen. Der zum Schluss mit vier gleichen Stimmen intonierte Satz „Sei still“ hinterließ bei den Konzertbesuchern den unvergesslichen Eindruck von lyrischer Schönheit und Zeitlosigkeit.

Nach Momenten des Innehaltens brachte das Publikum seiner Begeisterung mit einem der Würde des Kirchenraums angepassten Applaus zum Ausdruck.

(Augsburger Allgemeine 7. April 2009)

 

 

 

Junge Sänger gefallen mit klassischen Meistern

 

Vokalensemble Der QuintenZirkel tritt in der Anhauser Kirche St. Adelgundis auf

Diedorf-Anhausen „Quintenzikel“ – in der Musiktheorie eine grafische Veranschaulichung der Verwandtschaftsbeziehungen der Tonarten zueinander – in der Praxis aber auch unter der leicht geänderten Schreibweise „QuintenZirkel“ ein versiertes Vokalensemble, das bei einem Konzert die Pfarrkirche St. Adelgundis in Anhausen komplett mit Zuschauern füllte.

Auf dem Programm standen neben gregorianischen Chorälen adventliche und weihnachtliche Werke altklassischer Meister (J. Gallus, M. A. Ingegneri. T. L. da Victoria), aber auch des Barock (A. Hammerschmidt, M. Praetorius) der Klassik (L. v. Beethoven), Romantik (W. Eckhardt, G. Schreck) und Moderne (K. Kraft, H. Distler, G. Steiff, H. Jaskulsky, W. Hiltner). Nicht fehlen durften die vertrauten Gesängen aus dem Volksgut (Advent is a Leucht’n, Es mag net finster werd’n, Heilige Nacht). Jeder Gesang, ob nun in der Strenge der altklassischen Vokalpolyphonie, in der Bewegtheit der Klassik oder in deer Emotionalität des Volksgutes, wurde ein Erlebnis und vermittelte den geistlichen Gehalt des Textes auf eine Weise, die das rein rationale Begreifen übersteigt.

 

Vortrag ohne Pathos

Mit den beiden Weihnachtsliedern „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ – vorgetragen ohne Pathos, aber mit tiefer Innigkeit – schoss das Konzert. Ebenso bejubelt wurde das Ensemble am Dreikönigstag bei seinem Auftritt in der voll besetzen Abteikirche in Oberschönenfeld.

(Augsburger Allgemeine 7.01.2009)

 

 

 

Nächtliche Sakralklänge

 

Musik, Vokalensemble hat in der Kirche Maria Immakulata eine CD aufgenommen

Bäumenheim Bereits im vergangen Advent konnte sich das Vokalensemble QuintenZirkel für die hervorragende, klare und prägnante Akustik in der katholischen Kirche Maria Immakulata in Asbach-Bäumenheim begeistern.

In den Sommerferien hat das Ensemble dort nun seine vierte und neueste CD aufgenommen, in deren Mittelpunkt die Missa Regina Coeli des franko-flämischen Komponisten Jacobus de Kerle (1531 – 1591) steht.

Neben zahlreichen Stationen in Spanien und Italien wirkte der weit gereiste Komponist auch als Chorvikar und Organist am Dom zu Augsburg. Darüber hinaus darf auch sein Beitrag zur Rettung der mehrstimmigen katholischen Kirchenmusik nicht unterschätz werden, haben doch seine Kompositionen die Väter des Konzils von Trient davon überzeug, die polyfone Musik nicht aus der Kirche zu verbannen.

Das Vokalensemble QuintenZirkel wurde im Jahr 2001 gegründet und besteht aus vier Jungen Sängern, die ihre musikalische Ausbildung bei den Augsburger Domsingknaben erhielten. Für Pfarrer Ivan Novosel und Organist Andreas Waldyra, selbst ein ehemaliger Augsburger Domsingknabe, war es eine besondere Freude zu sehen, mit wie viel Engagement die jungen Sänger ihr Projekt realisierten.

Komplettiert wird die CD, die unter dem Namen „Regina coeli“ erscheinen soll, im kommenden Frühjahr mit marianischen Motetten von Franz Schubert (Salve Regina), Jakob Regnart (Regina coeli), Michael Haller (Ave Maria) und Thomàs Luis da Victoria (Magnificat). Im Juli 2009 soll die CD dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

(Donauwörther Zeitung, 24.09.08)

 

 

Madrigale und Harmonists

 

CD von QuintenZirkel

Die dritte CD von QuintenZirkel, „So schön wie heut“, ist ein Streifzug durch Unterhaltungsmusik aus vier Jahrhunderten. 2001 gegründet, besteht das Ensemble aus vier jungen Sängern, die ihre Ausbildung bei den Domsingknaben erhielten.

Das Programm reicht von frühen Madrigalen wie das „Vecchie letrose“ von Adrian Willaert und „Il bianco e dolce cigno“ von Jacob Arcadelt über di Lassos „Bonjour Mon Coeur“ und gipfelt im „Wohl auf, Ihr Gäste!“ von Erasmus Widmann.

Schubert und Friedrich Silcher finden sich stellvertretend für die Romantik, während der Mittelteil der hervorragend abgemischten Aufnahmen mit sechs Stücken aus dem Repertoire der Comedian Harmonists glänzt. Da intonieren die vier Herren Sebastian Fischer (Bass), Markus Plischke (Tenor), Constantin Wolff (Tenor und Altus) und Dominik Wolff (Bass) Melodien wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ aus vollem Herzen.

 

(Augsburger Allgemeine, 09.01.2008)

 

 

 

QuintenZirkel präsentiert neue CD

 

Mit Vokalensemble gut gelaunt durch fünf Jahrhunderte

 

Die Tür zum CD-Geschäft steht weit offen, der Gesang von vier gut ausgebildeten, harmonisch zusammenklingenden Männerstimmen dringt nach draußen in die Welserpassage. Immer wieder bleiben Passanten stehen, lauschen ein paar Minuten andächtig und mit einem zarten Lächeln auf den Lippen, bevor sie eilig weitergehen an diesem kühlen Adventssamstag.

 

„So schön wie heut“ heißt die Nummer 3

 

2001 haben sich die vier ehemaligen Augsburger Domsingknaben Constantin Wolff, Markus Plischke, Dominik Wolff und Sebastian Fischer zum Vokalensemble „QuintenZirkel“ zusammengeschlossen. Im CD-Fachgeschäft „Toccata“ von Angela und Helga Czerwenka in der Welserpassage präsentierten sie jetzt ihre nunmehr dritte CD, „So schön wie heut“, wobei sie Gäste und Passanten mit etlichen Stücken von der CD live unterhielten.

Darauf befindet sich heitere und besinnliche Musik aus fünf Jahrhunderten. Die Bandbreite des Repertoires von „Quintenzirkel" ist groß: Von Madrigalen des Barock, beispielsweise von Orlando die Lasso, über Klassiker der Romantik wie Silchers „Ännchen von Tharau“, bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Jürgen Golle oder Willi Gohl reicht die Auswahl auf der CD.

Vom glockenhellen Altus von Constantin Wolff bis zum satten Bass von Sebastian Fischer sorgen die stilsicheren, warmen Stimmen der nebenberuflichen Musiker für musikalische Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Ob sehnsüchtig-tragisch mit Schuberts „Nächtlichem Ständchen“ oder ironisch-spritzig wie bei den A-Capella-Klassikern der „Comedian Harmonists“ - die Sänger überzeugen mit Ausdruck und Klangfülle im feinen Detail eines Halbtonclusters ebenso wie im dramatischen Zusammenklang einer im Akkord gerufenen Liebesklage.

Erhältlich ist die CD „So schön wie heut“ bei Bücher Pustet, Böhm & Sohn, Toccata, Zauberland und im Sekretariat der Augsburger Domsingknaben.

 

(Augsburger Allgemeine, 13.12.2007)

 

 

 

CD-TIPP

 

Alte und neue Unterhaltungsmusik

 

Nach zwei bereits veröffentlichten Tonträgern, die sich zum einen der altklassischen Vokalpolyphonie, zum anderen verschiedener Advents- und Weihnachtslieder widmen, liegt nun die dritte CD des Augsburger Vokalensemble QuintenZirkel „So schön wie heut“ vor. Mit Madrigalen und Singspielen bietet sie einen Streifzug durch die Unterhaltungsmusik der letzten vier Jahrhunderte.

Das Vokalensemble QuintenZirkel wurde im Jahre 2001 gegründet und besteht aus vier jungen Sängern, die ihre musikalische Ausbildung bei den Augsburger Domsingknaben erhielten. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an geistlicher und weltlicher Musik.

Der weltlichen Musik hat sich die dritte Veröffentlichung des Sangesquartettes verschrieben und präsentiert 22 Stücke mit einer Spieldauer von knapp 58 Minuten.

Frühe Madrigale wie das „Vecchie letrose“ von Adrian Willaert und „Il bianco e dolce cigno“ von Jacob Arcadelt finden ihre Fortführung in Orlando di Lassos „Bonjour Mon Coeur“ und gipfeln im fast 100 Jahre älteren „Wohl auf, Ihr Gäste!“ von Erasmus Widmann. Franz Schuberts „Nächtliches Ständchen“ und Friedrich Silchers berühmtes „Ännchen von Tharau“ finden sich stellvertretend für die Zeit der Romantik, während sich der Mittelteil der hervorragend abgemischten Aufnahmen mit sechs Stücken aus dem Repertoire der Comedian Harmonists als schwungvollen Höhepunkt heraus kristallisiert.

Da intonieren die vier Herren Sebastian Fischer (Bass), Markus Plischke (Tenor), Contantin Wolff (Tenor und Altus) und Dominik Wolff (Bass) unvergessene Melodien wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ aus vollem Herzen - doch mit zurückgenommener Energie, als lägen die getrageneren Stücke dem Ensemble näher.

Dennoch besticht die Veröffentlichung durch ihre gelungene Mixtur aus alter und neuer Unterhaltungsmusik und nicht zuletzt dank jener kristallenen Gesangs-Akkuresse, die dem Ensemble auch während seiner mannigfachen Konzerte zu eigen ist. Ein Gütezeichen, das nicht zuletzt für wiederholte Konzerte des Vokalensembles QuintenZirkel bei den Augsburger Langen Kunstnächten, im Rahmen der Reihe Cantate Domino im Hohen Dom zu Augsburg und bei der Konzertreihe 30 Minuten Musik in den Ulrichskirchen sorgte.

 

(Kath. Sonntagszeitung, 2.12.2007)

 

 

 

In 45 Minuten durch 1000 Jahre

 

QuintenZirkel Vier ehemalige Domsingknaben als virtuoses Ensemble

 

Für dieses Mal dehnten sich die „30 Minuten Musik in den Ulrichskirchen“ auf 45 Minuten aus, sehr zur Freude des zahlreich erschienen Publikums. Denn die Reise durch ein ganzes Jahrtausend geistlicher Musik, auf die das Augsburger Vokalensemble QuintenZirkel seine Gäste mitnahm, zelebrierte die Sangeskunst in höchster Qualität.

Ein Schwerpunkt im Repertoire des Ensembles liegt auf der Interpretation altklassischer Vokalpolyphonie in historischer Authentizität, ein anderer im Aufzeigen musikalischer Entwicklungsgeschichte.

So kamen drei Versionen der Marianischen Antiphon „Regina coeli“ zur Aufführung, deren Weg vom einstimmigen Gregorianischen Choral zur frühen, kanonischen Polyphonie zweier selten gehörter, holländischer Komponisten der Renaissance führte: Jacob Regnart und Jacobus de Kerle.

„Salve Regina“, eine weitere Marianische Antiphon, fand ihre Eröffnung ebenfalls im Gregorianischen Choral, wandelte indes von Franz Schuberts erstaunlichen harmonischen Wendungen zu Giuseppe Verdis tiefgründig-reifer Version und fand ihren modernistischen Höhepunkt im „Segne du, Maria“ des 1876 in Niederbayern geborenen Lehrers und Kirchenmusikers Karl Kindsmüller.

Das abschließende Ave Maria einte den österreichischen Renaissance-Komponisten Arnold von Brück mit dem ebenfalls österreichischen Romantiker Bruckner.

Die vier jungen Sänger Constantin Wolff (Tenor, Altus), Markus Plischke (Tenor), Dominik Wolff (Bass) und Sebastian Fischer (Bass), die ihre Ausbildung bei den Augsburger Domsingknaben erhielten, wandelten stilsicher durch die musikalischen Gezeiten.

 

Satt klingende Darbietungen hatten auch didaktische Qualität

 

Sie brachten den Gregorianischen Choral Miserere mihi Domine ebenso satt-tönend zum Klingen wie Palestrinas mehrstimmiges Kyrie aus der „Missa sine nomine mantuana“. In der authentischen Darbietung dieses auch zeitlich umfangreichen Repertoires lag die besondere Stärke des Sangesquartetts, die unmerklich auch eine didaktische war.

 

(Augsburger Allgemeine, 30.08.2007)

 

 

 

Märchenhaftes Vokalensemble verzaubert

Merchinger waren vom "QuintenZirkel" und von Sonja Fischer begeistert

 

Es war eine gelungene Kombination, die der Kulturausschuss der Gemeinde Merching seinem Publikum in der geschmackvoll dekorierten Schulaula am Samstagabend zu bieten hatte. Zum einen gab es "A-capella-Vokalmusik" in Perfektion dargeboten vom Augsburger Vokalensemble "QuintenZirkel", andererseits einige auf diese Beiträge zugeschnittene Märchen für Erwachsene, vorgetragen von der Märchenerzählerin Sonja Fischer.

 

Nach den Begrüßungsworten durch Merchings Bürgermeisterin Brigitte Meyer luden die sechs Sänger des Ensembles zunächst zu einem abwechslungsreichen "Renaissance-Bankett" ein. Begeisternde Stimmen im Countertenor, Tenor, Bariton und Bass brachten bekannte und weniger bekannte Madrigale, u.a. von Orlando die Lasso, Erasmus Widmann, Jacob Arcadelt und Hans Leo Hassler zu Gehör. Aufgrund ihrer stimmlichen Ausbildung, das 2001 gegründete Vokalensemble hat seine gesanglichen Wurzeln bei den Augsburger Domsingknaben gehabt, waren die sechs jungen Männer in jeder Phase dieses klassischen Konzertteils in der Lage, die historisch authentische Musik vorzüglich zu interpretieren. Ein musikalischer Gewinn allemal, dass sich die in ihren Zivilberufen als Lehrer, Jurist, Bankkaufleute, Ingenieur und Musikpädagogen tätigen früheren Domsingknaben vor rund fünf Jahren zum gesanglichen Weitermachen entschlossen haben.

 

Nach dem ersten Konzertabschnitt betrat die ausgesprochen attraktive Augsburger "Märchenhexe" Sonja Fischer das von Trixi Jüttner vom Kulturausschuss zauberhaft hergerichtete Märchenzelt in der Schulaula. Passend zu dem letzten Liedbeitrag "Das Pappelmäulchen" von Otto Jochum, zelebrierte Sonja Fischer ein orientalisches Märchen aus dem indischen Schöpfungsmythos. In dem zum Schmunzeln anregenden Beitrag war die weibliche Schöpfung darin ein ebensolches Plappermäulchen wie die vorab besungene junge Dame.

 

In der Folge bewiesen dann die sechs, zwischen 25 und 29 Jahre jungen, Vokalinterpreten, dass sie sich neben der klassischen Musik auch im Metier weltlicher Beiträge und Volksmusik sowie anspruchsvoller Unterhaltungsmusik im Stile der "Comedian Harmonists" sicher bewegen können. Dabei beeindruckte jeder der sechs durch absolute tonale Sicherheit bis in die höchsten und tiefsten Tonlagen, aber auch durch ausgewogene Geschlossenheit und harmonische Reinheit. Die Verpflichtung dieses Ensembles war ein Volltreffer des Kulturausschusses. Wie gebannt hingen die Erwachsenen bei der folgenden Märchenstunde dann wieder an den Lippen von Erzählerin Sonja Fischer. Ob nun mit dem Kinder- und Hausmärchenschatz der Brüder Grimm, der Entführung in das märchenhafte England oder einem Ausflug nach Russland, bei dem ein erotisches Märchen das Publikum fesselte, Fischer verstand es in jeder Phase ihrer frei vorgetragenen Erzählungen, Spannung aufzubauen und zu halten.

 

(Augsburger Allgemeine, 15.05.2006)

 

 

 

Geistliche Vokalmusik durch 1000 Jahre mit dem Vokalensemble "QuintenZirkel"

 

Ein grauer kalter Nachmittag verlockt eher zu einem 16 Uhr-Besuch im kuscheligen Kaffee als zu einem Konzertbesuch im großen Kirchenraum. Dennoch fanden sich angezogen von der Ankündigung "Geistliche Vokalmusik durch 1000 Jahre" ­Musikfreunde in beachtlicher Zahl zu eben dieser Zeit in der katholischen Pfarrkirche in Oberstaufen ein, um abseits "der Musikgefälligkeit der Massen" (Pfarrer Netzer) einen Markstein der europäischen Musikgeschichte zu erleben.

Das Vokalensemble "QuintenZirkel", sechs junge Sänger, verbunden durch die gemeinsame "musikalische Vergangenheit" bei den Augsburger Domsingknaben, hatten sich diese höchst anspruchsvolle Aufgabe selbst gestellt. Ein konzentriert lauschendes Auditorium wurde Zeuge einer künstlerisch wie gesangstechnisch glänzenden Bewältigung des weit gespannten, von der Gregorianik des neunten Jahrhunderts bis zur Moderne reichenden Vorhabens.

Mit dem schönen Beispiel "Dignus est Agnus" aus dem großen Schatz der Gregorianischen Choräle des Mittelalters begrüßte das sechsköpfige Ensemble die Hörer. Von der Orgelempore aus leitete der Vorsänger den Introitus, den Eröffnungsgesang des Gottesdienstes, ein, dann nahm das Sängerquintett, im Altarraum stehend, das gesungene Zitat aus der Offenbarung des Johannes auf und führte es fort. Ohne Dirigat bewältigten die Sänger die einstimmige hohe Konzentration und Präzision fordernde Komposition und gewährte so einen sehr informativen Einblick in die Gesangskultur des Mittelalters.

In vier ausgewählten Beispielen machte das Sextett mit den kunstvollen polyphonen Werken der italienischen Renaissance des 16. Jahrhundert bekannt. Immer wieder vereinigten sich die vier unabhängigen Stimmen im "Kyrie" aus der "Missa sine nomine mantuana" von Giovanni da Palestrina (1525-1594) zu überraschender Akkordharmonie. Mit einem Akkord begann auch das "Agnus Dei" aus der "Missa Regina Coeli" des Niederländers Jacobus de Kerle (1531-1591). Doch sofort öffnete sich die Komposition zu filigraner Fünfstimmigkeit. Mit einem führenden Countertenor, Tenor- und Bassstimmen leitete das Vokalensemble die gebannt Hörenden sicher durch das Labyrinth des raffinierten fein gegliederten Werks. Herrlich entfaltete sich die ganze Pracht italienischer Polyphonie auch im fünfstimmigen "Ascendit Deus in iubilatione", dem Offertorium zum Fest Christi Himmelfahrt. Jubelnder Gesang verkündete die Botschaft, der Hörer meinte das Schmettern der Posaunen zu vernehmen.

Zwei mit Bedacht ausgewählte Marienlieder dokumentierten den starken Einfluss der Gregorianik auf die Tonsetzer späterer Jahrhunderte. In Jacob Regnarts (1540-1599) "Regina Coeli" bildet der Cantus firmus der gregorianischen Antiphon das Fundament für die kunstvoll versetzt einsetzenden Stimmen der Sänger.

Mit dem "Ave Maria" des Regensburger Komponisten Michael Haller (1840-1915) gab das Ensemble den Musikfreunden die seltene Gelegenheit, das in der Romantik im alten Stil verfasste Werk mit der Originalkomposition "Dignus est Agnus" des Mittelalters zu vergleichen.

Selbst in den von der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs stark beeinflussten Vertonungen des Psalms 129 "De profundis clamavi" des Polen Piotr Janczak (geboren 1972) und dem Schlussgebet des Dresdner Requiems "Aus der Tiefe schrei ich, Herr, zu dir" von Rudolf Mauersberger (1889-1971) war der Bezug zur Gregorianik deutlich erkennbar.

Helmut Hollweck setzte mit dem vierten Satz des Orgelkonzerts d-Moll (BWV 596) von Bach nach dem Concerto d-Moll (RV 565) von Antonio Vivaldi und drei Sätzen aus der Sonate VI, d-Moll op. 65,6 von Felix-Mendelssohn-Bartholdy leuchtende Kontrapunkte zu den a-cappella-Gesängen des Vokalensembles "QuintenZirkel".

 

(Zeitung Oberstaufen, 21.11.2005)

 



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